Voice

Kultur am Dobel

Pressemitteilung Schwarzwälder Bote (24.02.2012):

Ein Streifzug durch 30 Jahre Rockgeschichte

Freudenstadt. Einen Streifzug durch 30 Jahre Rockmusik gibt es am Samstag, 3. März, ab 20 Uhr bei Kultur am Dobel in Freudenstadt. Zu Gast ist die Freudenstädter Band Voice, deren diesjährige Tour unter dem Motto „A Trip through the decades“ steht.

Die Gruppe setzt auf Abwechslung und Kulthits der 1970er- bis 1990er-Jahre, die man schon immer mal wieder hören wollte. Im Repertoire von Voice treffen Joe Cocker und Phil Collins auf Tina Turner und Mellisa Etheridge oder Manfred Mann auf Pink Floyd, Golden Earing, Simple Minds oder Deep Purple.
Alle Hits werden von den Vollblutmusikern live gespielt und sind stets nah am Original, jedoch ohne diese blind zu kopieren.
Bei solchen Stücken kommen die unvergleichlichen Frontstimmen von Daniel Großbach und Silvia Schneider so richtig zum Ausdruck. Jahrzehntelange Bühnenerfahrung und Virtuosität an den Instrumenten von Stefan Barth (Keyboard), Burkhard Schmierer (Bass), Ralf Günther (Gitarre) und Uwe Stephan (Drums) sind ein Garant für einen gelungenen Rockabend. Mit dem Bläsersatz mit Benny Bartels am Saxophon und Klaus Heuser an der Trompete bekommen die Songs noch ihre ganz besondere Note. Auf jeden Fall ist für jede Generation etwas dabei. Als Special Guest ist noch der Blues- und Boogiepianist Hartmut John mit dabei. Näheres auch im Internet unter www.voice-rocks.de.

Pressemitteilung Südwestpresse (05.03.2012):

Die Band „Voice“ rockte im Dobel, aber richtig

Freudenstädter Musiker drehten am Samstagabend die Zeit zurück und sangen sich durch die bedeutenden Jahrzehnte des Rock

Eine Zeitreise durch 30 Jahre Rockgeschichte: Mit melodiebetonter Rockmusik begeisterte die in Freudenstadt schon legendäre Band „Voice“ am Samstagabend bei Kultur im Dobel ein fast 200-köpfiges Publikum.

Freudenstadt. Die erfahrenen Rock-Musiker, deren diesjährige Tour unter dem Motto „A Trip through the decades“ stand, spielten sich schnell in das Herz ihres Publikums. Es wurde mitgesungen und mitgeklatscht, was das Zeug hält. Den meisten Zuhörern war anzusehen, dass sie mit der Musik der Gruppe aufgewachsen sind. Doch auch viele junge Leute ließen sich von den acht Bandmitgliedern auf ihre musikalische Zeitreise in die 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre mitnehmen.
Obwohl die vier Musiker der Urbesetzung mit Sänger Daniel Grossbach, Bassist Burkhard Schmierer, Drummer Uwe Stephan und Gitarrist Ralf Günther inzwischen schon etwas angegraut sind, ließen sie keine Zweifel aufkommen, dass sie ihr Handwerk nach wie vor meisterhaft beherrschen. Das stellte vor allem Bandleader und Sänger Daniel Grossbach eindrucksvoll unter Beweis: Als er den Manfred-Mann’s-Earth-Band-Hit „Spirits in the Night“, seinerzeit komponiert und gesungen von Bruce Springsteen, anstimmte, konnte er sich sicher sein, dass viele der Konzertbesucher mitgingen. Ähnlich verhielt es sich bei „Rosanna“ von Toto, dem Phil-Collins- Evergreen „Easy lover“ und dem John-Lee-Hooker-Song „One Bourbon, One Scotch, One Beer“.
Außergewöhnlich war die Kombination von Trompete, Saxofon und Rockmusik, die alle Generationen gleichermaßen überrascht und begeistert hat. Denn inzwischen gehören neben Sängerin Silvia Schneider und „Paule“ Barth (Keyboards) auch der Trompeter Klaus Heuser und als Youngster Benny Bartels am Saxofon zur Band und hatten einiges zu bieten.
Stilecht und gefühlsecht spielte die Band den Rock der 1970er-Jahre: Von Deep Purple bis Joe Cocker, von Pink Floyd bis AC/DC – kaum ein Klassiker fehlte, alles wurde zuverlässig nachgespielt und nachempfunden. Die Stimme von Silvia Schneider hatte für die Ausbrüche des späten Schwerlastrock, wie etwa beim Midnight-Oil-Kulthit „Beds are burning“ das erforderliche Volumen und bescherte den Zuhörern mit Tina Turners Hits und dem Melissa Etheridge-Song „Like the way I do“ auch so manchen wohlig wabernden Klangschauer.
Es dauerte nicht lange, bis sich die kleine Tanzfläche vor der Bühne füllte. Zuvor heizte Hartmut John als „Special Guest“ den Besuchern ordentlich ein: Der Blues- und Boogie-Pianist begeisterte mit dem eigenen Song „So many roads“, den er dem mit 78 Jahren verstorbenen US-Blues-Musiker Louisiana Red gewidmet hatte. Reichlich Beifall gab es auch für den Stones-Klassiker „Route 66“.
Um den Saal passend „einzukleiden“ hatten Organisator Joachim Wolf vom Förderverein Kultur im Dobel und Dobel-Wirt Enzo keine Mühen gescheut. Die Bestuhlung musste zum Teil einer kleinen Bartheke in der Ecke und den dankbar genutzten Stehtischen weichen. Er sei selbst ganz erstaunt, „welch große Bandbreite im Publikum heute Abend hier vertreten ist“, zeigte sich Wolf zufrieden mit dem Andrang.

Pressemitteilung Schwarzwälder Bote (05.03.2012):

Voice zündet Feuerwerk des Rock

Sie gehört zu den ältesten Rockbands in Freudenstadt, ist fast schon legendär, klingt aber taufrisch wie am ersten Tag, auch wenn die Hits, die die Gruppe Voice spielt schon etwas angestaubt sind. Seit über 30 Jahren steht der harte Kern um Leadsänger Daniel Großbach auf der Bühne. Und dass alle sieben Musiker und Sängerin Silvia Schneider einen Riesenspaß an ihrem Hobby haben, wurde einmal mehr beim Auftritt bei Kultur am Dobel am vergangenen Samstag deutlich. Im mit fast 200 Rockfans voll besetzten Saal heizte Voice rund drei Stunden so kräftig ein, dass nicht nur die Musiker am Ende schweißgebadet waren.

Es war nicht der erste Auftritt bei Kultur am Dobel. Was Wunder – ist doch Leadgitarrist Ralf Günther gleichzeitig zweiter Vorsitzender des Freudenstädter Kulturvereins. Und so ist es ein echtes Heimspiel, als Voice mit „Sprits In The Night“ von Manfred Mann’s Earthband das Konzert eröffnen und das altersmäßig bunt gemischte Publikum schnell auf ihrer Seite haben. Die Fans der Rockmusik aus den 1970er- und 1980er-Jahren sind deutlich in der Überzahl. Dass der Sound jener Zeit auch heute noch konkurrenzfähig ist, beweisen auch zahlreiche jüngere Fans, die bei der Entstehung der Titel noch gar nicht geboren waren. Der erste Höhepunkt des Abends lässt nicht lange auf sich warten. Bei „With A Little Help From My Friends“ machte Sänger Daniel Großbach mit seiner Stimme Joe Cocker alle Ehre.
Silvia Schneider steht ihm in nichts nach, als sie mit „Like The Way I Do“ von Melissa Ehteridge das Publikum in Fahrt bringt. Schlag auf Schlag geht es weiter mit Titeln wie „Proud Mary“ von Tina Turner „Turn The Page“ von Bob Seger oder „Let It Rain“ von Amanda Marshall. Bis zur Pause sind Publikum und Band so in Fahrt, dass eine kleine Erholung dringend angebracht ist.
Voice sind Ralf Günther (Gitarre), Burkhard Schmierer (Bass), Daniel Großbach (Gesang, Gitarre), Uwe Stephan (Schlagzeug), Stefan Barth (Keyboards), Benny Bartels (Saxofon), Klaus Heuser (Trompete) und Silvia Schneider (Gesang). Sie machen Musik „just for fun“ – nur so zum Spaß. Bis zu zehn Auftritte pro Jahr, mehr sind nicht drin, denn jeder steht im Berusfleben seinen Mann oder seine Frau. Im Alltag sind sie Heizungstechniker, Apotheker, IT-Fachmann, Optiker, Verwaltungsangestellter oder Friseurin. Auch an den Instrumenten oder am Mikrophon sind sie Profis, das beweisen die mitreißenden Gitarrensoli von Ralf Günther, der peitschende Bass von Burkhard Schmierer oder die treibenden Beats von Drummer Uwe Stephan. Bei Songs wie „Radar Love“ von Golden Erarring haben die beiden Bläser ihre Sternstunden. Sie ergänzen die Rockband optimal.
Nach der Pause geht es vor der kleinen improvisierten Bühne im Dobelsaal so richtig ab. Bei „Smoke On The Water“ gehen die Hände in die Höhe. Selbst Hartmut John, bekannter Blues- und Boogie-Woogie-Mann in Freudenstadt, der gut eine halbe Stunde vor Voice das Publikum in Schwung gebracht hatte, kennt kein Halten mehr. Mit Handtuch um den Hals tanzt er vor der Bühne ab und singt lauthals mit. Bei „Sweet Home Alabma“ löst Hartmut John kurzfristig Stefan Barth an den Keyboards ab.
„What More Do You Need – was willst Du mehr?“, heißt eine Zugabe aus eingener Feder. Und sie spiegelt den ganzen Abend wider. Ein begeistertes Publikum feiert Voice – was will man als Band mehr? Und jedem wird am Ende klar. Die Freudenstädter Voice-Rocker sind in über 30 Jahren nicht älter geworden, sondern nur besser.